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Dirigentenumfrage 2006 - Ergebnis und Auswertung

In Heft 5/2007 von forte und der Bayerischen Blasmusik ist der ausführliche Artikel erschienen mit der Auswertung der Dirigentenumfrage. Darin sind die Themen "Kriterien beim Notenkauf", "Kundenzufriedenheit", "Orchester" und die Herkunft der Teilnehmer näher beleuchtet.

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Artikel erschienen in der sakrisch guten Bläserfachzeitschrift forte und in Bayerische Blasmusik, Heft 5/2007 und immer auf Seite 2. Abdruck mit freundlicher Genehmigung von dvo ? Druck und Verlag Obermayer, D-86807 Buchloe

2005 führte der Ces-dur Musikverlag die erste Dirigentenumfrage durch. Hier geht es zu den Ergebnissen.


Top 5 beim Notenkauf

In diesem Frageteil wurde wie bereits letztes Jahr geklärt, was letztlich die Kaufentscheidung beeinflusst. Das Wichtigste ist, dass sich (fast) nichts geändert hat: die Top 5 (und auch die Flop 5 ) sind dieselben wie letztes Jahr, die Reihenfolge ist gleich geblieben und die Prozentzahlen sind kaum unterschiedlich (Zahlen von 2005 in Klammern).

Damit ist die Aussage der letztjährigen Umfrage voll bestätigt: Es gibt nicht »das« entscheidende Kriterium für den Notenkauf. Es ist vielmehr eine Kombination aus verschiedenen, zudem persönlich geprägten Faktoren, die den Ausschlag für ein Stück geben.
Bei den folgenden 5 wichtigsten Kriterien wurden die Nennungen "sehr wichtig" und "wichtig" zusammengezählt.

1. Spielbarkeit/Machbarkeit für Orchester
Alle sind sich einig: für 100% (97%) der Teilnehmer ist dies sehr wichtig oder wichtig.

2. Probepartitur verfügbar
93% (92%) verwenden Probepartituren zur Entscheidung beim Notenkauf.
Hinweis in eigener Sache: Der Ces-dur Musikverlag bietet nicht nur Probepartituren an, sondern online sogar die komplette Partitur als Download.

3. Schwierigkeitsgrad
Diese Frage hängt stark mit dem ersten Kriterium zusammen und ist fü 93% (91%) ein wichtiger oder sehr wichtiger Punkt.

4. Das Stück gefällt mir
Für 86% (90%) spielt auch der persönliche Geschmack eine Rolle. Schließlich man ja nicht etwas dirigieren, was einem selbst nicht gefällt.

5. Ausstattung
Für 73% (86%), d.h. etwas weniger als in 2005 ist auch die Ausstattung des Stückes entscheidend. Qualität und Anzahl der Einzelstimmen und eine vollständige Partitur spielen eine Rolle.
Hinweis in eigener Sache: Beim Ces-dur Musikverlag ist die Anzahl so dimensioniert, dass sie für ein Orchester normaler Größe ausreichend ist.


Flop 5 beim Notenkauf

Folgende Kriterien sind laut der Dirigentenumfrage die unwichtigsten für den Notenkauf. Dabei wurden jeweils die Nennungen "eher unwichtig" und "unwichtig" zusammengezählt (Zahlen von 2005 in Klammern).

Auch hier dasselbe Bild wie bei den Top 5: keine Änderung gegenüber dem Vorjahr.

1. Verlag
Für 73% (62%) der Teilnehmer ist der Verlag eher unwichtig oder unwichtig.
Hinweis in eigener Sache: Auf der einen Seite trifft mich diese Erkenntnis schon wieder, auf der anderen Seite ist sie auch verständlich.

2. Titel des Stückes
Für 54% (49%) ist der Titel des Stückes egal. Es kommt ja auch auf die Musik an.

3. Bekanntheitsgrad
Für 50% (46%) ist der Bekanntheitsgrad uninteressant.

4. Ich habe das Stück bereits live gehört
45% (42%) legen keinen Wert darauf, ein Stück vor dem Kauf schon einmal live gehört zu haben.

5. Layout
27% (36%) der Teilnehmer halten das Layout der Noten für unwichtig. Dafür ist es für drei Viertel aber mindestens einigermaßen interessant.


Kundenzufriedenheit

91% sind sehr zufrieden oder zufrieden mit den gekauften Noten, was ein sehr hoher Wert und für die Qualität der Druckerzeugnisse spricht. Ein paar der genannten Störfaktoren sind hier aufgeführt (Mehrfachnennungen waren möglich):

  • 30% stören unübersichtliche Partituren
  • 20% stören zu wenige Einzelstimmen
  • 15% stören fehlende Stimmen

Bei den Mehrfachnennungen fielen folgende Punkte auf:

  • 14% empfinden die unübersichtliche Partitur und Druckfehler als störend
  • 11% stören zu wenige Einzelstimmen, die unübersichtliche Partitur und Druckfehler

Bei der Frage nach fehlenden Einzelstimmen beim Notenmaterial antworteten (Anzahl der Nennungen in Klammern):

  • Posaune in Bb (4)
  • Tuba in Bb (4)
  • Tenorhorn (3)
  • Bariton in Bb (3)
  • Horn in Eb, Klarinetten und Saxophon (je 2)

Die Gegenfrage lautete: »Welche Instrumente fehlen Ihnen in Ihrer Besetzung?«
Antwort: Fagott (17), Oboe (15), Horn in F (12), Bass-Klarinette (7).

Die hohe Zufriedenheit rührt mit Sicherheit auch von den kurzen Lieferzeiten her: über 80% erhalten die bestellten Noten innerhalb von fünf Tagen. 9% gaben jedoch an, dass die Lieferzeit über 14 Tage betrug.

Auch der Service erhält gute Noten: über 90% der teilnehmenden Dirigenten sind mit dem Service der Verlage und Notenhändler sehr zufrieden.

Negativ wird der Preis der Noten gesehen: für 70% sind die Preise zu hoch, nur ein Viertel, 25%, hält sie für angemessen.


Das Orchester im Mittelpunkt

Bereits bei der letztjährigen Umfrage regten die Teilnehmer an, doch mehr über das Orchester in Erfahrung zu bringen. Hier einige Ergebnisse:

46% geben konzertante Musik als Hauptausrichtung an, 41% Unterhaltungsmusik.

Ein Drittel der Orchester haben zwischen 21 und 30 Auftritten im Jahr, knapp ein weiteres Drittel zwischen 11 und 20, etwas weniger als ein Fünftel haben weniger als zehn Auftritte im Jahr. Vereinzelt haben Orchester auch mehr als 80 Auftritte im Jahr. Dabei treten 48% in Uniform auf, 36% in Tracht und 11% treten in schwarzer Hose und weißem Hemd auf.

Die Größe der Orchester liegt zwischen unter 20 und über 80 Musikern, die meisten haben zwischen 30 und 45 Musikern liegen. Im Schnitt haben die Orchester der Teilnehmer 41 Musiker.

Je ein Sechstel der Orchester hat eine Probenhäufigkeit von 70%, 75%, 80%, 85% und 90%. Das letzte Sechstel hat eine Probenhäufigkeit von 65% oder niedriger. Im Schnitt werden die Proben zu 76% besucht.

Zur Besetzung kann man generell sagen, dass jeweils ein Drittel des Orchesters aus Holz, Blech (hoch und tief) sowie aus Saxophonen + Schlagzeug besteht.

Überraschend ist das junge Durchschnittsalter der Orchester. 60% der Orchester sind durchschnittlich zwischen 20 und 29 Jahren alt. Jeweils 14% geben ein Durchschnittsalter zwischen 30-34 sowie 35-39 Jahren an. Im Durchschnitt sind die Musiker der teilnehmenden Dirigenten 27 Jahre alt.

Geprobt wird in der Regel freitags (48%), gefolgt vom Donnerstag (25%). Die Probe fängt für 58% um 20:00 Uhr an, 14% fangen um 19:30 Uhr an. Der Großteil (95%) konzentriert sich auf den Abend (nach 18:45 bis 20:30) Probenbeginn. Geprobt wird bei 80% einmal in der Woche und 14% proben zweimal in der Woche. Zwei Drittel der Teilnehmer geben an, dass sie eine Pause machen.

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